Kooperation Krebs beim Hund: Wie du mit Dr. med. vet Kim Hege zur Expertin für die Gesundheit deines Tieres wirst
- Leni (Admin)

- vor 3 Tagen
- 5 Min. Lesezeit

Wir wissen alle: Wenn es unseren geliebten Vierbeinern nicht gut geht, fühlen wir uns oft hilflos. Man steht in der Tierklinik, hört Fachbegriffe, Diagnosen und Therapievorschläge und möchte eigentlich nur eines – verstehen, was gerade passiert und wie man seinem Tier am besten helfen kann. Genau an diesem Punkt setzen wir an und freuen uns riesig, euch unsere neue Kooperation vorstellen zu dürfen: Dr. med. vet. Kim Hege und Ihre Akademie für Tiermedizin-Wissen. Kim ist Tierärztin aus Leidenschaft und hat die Akademie kürzlich ins Leben gerufen. Ihr Herz schlägt besonders für die Kardiologie und Onkologie. Aber Kim ist mehr als „nur“ Medizinerin: Als leidenschaftliche Hunde- und Pferdetrainerin weiß sie genau, wie wichtig die Verbindung zwischen Gesundheit und Verhalten ist. Auf ihrem Instagram-Kanal (@dr.kim.hege) teilt sie nicht nur Erlebnisse aus ihrem tiermedizinischen Beruf, sondern nimmt uns auch mit in ihren Alltag – inklusive sympathischem „Waschbär-Content“.
Vom Beifahrer zum Experten: Warum Wissen die beste Medizin ist
Seit dem ersten Tag der Plattform www.krebsbeimhund.com treibt uns eine Vision an: Wir möchten onkologisches Fachwissen aus dem Elfenbeinturm holen und für jeden Hundebesitzer verständlich und greifbar machen. Wir wissen aus eigener, schmerzlicher Erfahrung, wie es sich anfühlt, wenn die Welt nach einer Diagnose stillsteht. Wenn man zwischen komplexen Studien und widersprüchlichen Aussagen von Kliniken steht und die richtige Entscheidung für sein Tier treffen möchte. Früher war der Weg zu echtem Durchblick mühsam und steinig, da es kaum Vernetzung oder digitale Angebote gab. Doch heute wir sind überzeugt: Wissen ist der Schlüssel. Es ermöglicht dir, die Gesundheit deines Hundes aktiv mitzugestalten, statt nur zuzusehen. Je besser du die Zusammenhänge verstehst, desto souveräner triffst du Entscheidungen, die zählen. Wissen schenkt dir in stürmischen Zeiten Orientierung und Sicherheit, um die Verantwortung für dein Tier selbstbewusst in die Hand zu nehmen. Jedes Thema, das du wirklich durchdringst, lässt dich über dich hinauswachsen – und macht dich zum starken Partner an der Seite deines Hundes, egal was kommt.
Tiermedizin endlich verständlich erklärt
In der Akademie erwartet dich kein trockenes Fach-Chinesisch, sondern ein lebendiger Mix aus:
Fundierten Vorträgen zu einer Vielzahl von Gesundheitsthemen
Anschaulichen Präsentationen und Fotos, die medizinische Zusammenhänge greifbar machen.
Praxisnahen Skripten, damit du das Gelernte jederzeit nachlesen kannst.

Besonders wertvoll für viele unserer Leser sind die speziellen Onkologie-Module. Hier erfährst du alles über die Entstehung von Tumoren, die Sinnhaftigkeit verschiedener Diagnostik-Schritte und wie eine moderne Therapieplanung in der Praxis heute aussieht. Es ist das perfekte Werkzeug, um im Gespräch mit deinem Tierarzt die richtigen Fragen zu stellen und Entscheidungen mit einem sicheren Gefühl zu treffen.
Exklusiver Vorteil für unsere Community
Wissen ist das einzige Gut, das man dir nicht nehmen kann – und wir möchten, dass du und dein Tier von dieser Expertise profitieren. 👉 Hier geht es direkt zur Akademie: tiermedizin-wissen.de
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Interview: 7 x persönliche Fragen an Kim
Kim, du bezeichnest kritische Kunden, die alles hinterfragen, liebevoll als „Endgegner“. Warum sind dir genau diese Tierbesitzer in der Praxis am liebsten?
Ich liebe die Arbeit mit den ‚Endgegnern‘, weil wir da einfach am meisten erreichen. Diese Besitzer sind extrem motiviert, eignen sich selbst Wissen an und wollen wirklich das Maximum für ihr Tier herausholen. Außerdem mag ich es, konstruktiv hinterfragt zu werden. Ich lerne an diesen Fällen oft selbst noch dazu, lese mich in ganz spezielle Fragestellungen ein und wachse mit. Am Ende sind das meine absoluten Vorzeigepatienten-Besitzer: Sie ziehen voll mit, solange es medizinisch Sinn macht, und lassen sich durch gute Argumente und echtes Wissen überzeugen. Schwierig wird es eigentlich nur, wenn die Motivation fehlt. Wenn jemand nur nach der günstigsten Lösung sucht und gar nicht wissen will, was eigentlich Sache ist, kann ich nicht gut beraten. Am schönsten ist es, wenn die Leute selbst verstehen wollen – dann arbeiten wir als Team auf Augenhöhe.
Du hast über Hirntumoren (Meningeome) bei Katzen promoviert. Was war der überraschendste Moment während deiner Forschungsarbeit?
Am meisten hat mich überrascht, wie unglaublich gut die Katzen diese schweren Eingriffe weggesteckt haben. Meningeome lassen sich oft erstaunlich gut operieren. Bevor ich mich so tief in das Thema eingearbeitet hatte, hatte ich ehrlich gesagt noch nie ein Tier für eine Hirntumor-OP überwiesen – das hat sich nach der Doktorarbeit komplett geändert. Zu sehen, welche Lebensqualität man diesen Tieren durch die Chirurgie zurückgeben kann, war ein echter Gamechanger für mich.
Hunde- und Pferdetrainerin trifft auf Tierärztin: Wie oft spielt das Verhalten eines Tieres eine Rolle, wenn eigentlich ein medizinisches Problem vermutet wird?
Tiere können uns nicht sagen, wo es weh tut, also zeigen sie es über oft ganz unspezifische Verhaltensänderungen. Das ist meistens das Erste, was aufmerksamen Besitzern auffällt: Der Hund ist plötzlich unruhig, zieht sich zurück oder wirkt ‚anders‘ schmerzhaft. Auch hormonelle Erkrankungen gehen fast immer mit Verhaltensauffälligkeiten einher. Je genauer die Besitzer hinschauen und mir das schildern können, desto schneller finden wir die medizinische Ursache. Verhalten und Medizin sind untrennbar miteinander verknüpft.
Hand aufs Herz: Wenn du Tierbesitzern nur einen einzigen Tipp geben dürftest, um die Gesundheit ihres Tieres im Alltag zu verbessern – welcher wäre das?
Ganz klar: Nehmt die Vorsorgeuntersuchungen ernst! In der Humanmedizin ist der Check-up völlig normal, und genau das brauchen unsere Tiere auch. Regelmäßig gründlich durchchecken zu lassen, ist die beste Versicherung für ein gutes Leben.
In deiner Akademie erklärst du komplexe Medizin ganz solide und einfach. Was ist die größte Herausforderung dabei, „Fach-Chinesisch“ in „Tierhalter-Sprache“ zu übersetzen?
Die Gratwanderung. Ich darf niemals den Eindruck erwecken, der Tierhalter sei unfähig oder wüsste nichts. Viele Besitzer bringen mittlerweile ein enormes Fachwissen mit. Die Herausforderung ist es, nicht zu laienhaft zu klingen, aber eben auch das unnötige Fach-Chinesisch wegzulassen. Ich will Wissen auf Augenhöhe vermitteln, ohne jemanden zu belehren oder zu überfordern – das ist manchmal gar nicht so einfach, aber genau mein Anspruch.
Mal ehrlich: Warum tun sich viele deiner Kollegen in der Tiermedizin so schwer damit, digitaler und transparenter zu werden?
Ich glaube, viele haben Angst vor der Angreifbarkeit. In der Tiermedizin herrscht oft noch das Gefühl, man dürfe keine Schwäche zeigen oder zugeben, wenn man mal etwas nicht sofort weiß – gerade weil im Internet oft schnell gehatet wird. Das ist schade, denn Transparenz macht uns eigentlich weniger angreifbar, nicht mehr. Wir brauchen eine offenere Fehlerkultur und müssen mehr aufeinander zugehen – Tierärzte und Tierhalter. Die ältere Generation hat zwar ein Wahnsinns-Fachwissen, aber oft noch Vorurteile gegenüber der digitalen Welt. Aber der Zeitgeist ändert sich gerade massiv. Mit der nächsten Generation wird die Branche automatisch offener, kooperativer und moderner werden.
Yoga, Bungee-Jumping oder Töpfern – du probierst gerne Neues aus. Welches Hobby hat dir bisher am meisten Überraschungen bereitet?
Definitiv das Fallschirmspringen! Ich hatte davor wahnsinnige Angst. Aber dann da oben über den Wolken zu schweben und die Welt von oben zu sehen, war eine der schönsten Erfahrungen meines Lebens. Es hat mir mal wieder gezeigt, dass man im Leben viel weniger Angst vor neuen Dingen haben muss. Man muss einfach springen.




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